Dokumentationen

  • Tagungsdokumentation: Anerkennung ausländischer (Berufs-) Abschlüsse nach Inkrafttreten des BQFG

    Im April 2012 trat das umgangssprachlich als "Anerkennungsgesetz" bezeichnete Gesetz für durch den Bund reglementierte Berufe in Kraft. Das Berufsqualifizierungsfeststellungsgesetz (BQFG) schreibt einen Anspruch auf eine Prüfung der mitgebrachten Qualifikation bzw. Abschlüsse fest.

    Mit der Diskussion um das Anerkennungsgesetz und dem Inkrafttreten wurden Erwartungen geweckt. Die Beratungsstellen mussten Ratsuchenden vermitteln, dass kein Anspruch auf Anerkennung ihrer Qualifikation besteht, sondern lediglich ein Anspruch auf die Bewertung der im Ausland erworbenen Abschlüsse.

    Mit dem BQFG und der öffentlichen Diskussion um das Thema Anerkennung ausländischer Qualifikationen wurden Fragen augeworfen
    • Für wen gilt das Gesetz?
    • Für welche Berufe gilt das Gesetz?
    • Für wen bzw. für welche Vorbildung gilt das Gesetz nicht?
    • Wem nutzt das BQFG?

    Die Fachtagung griff diese Fragen auf und vermittelte Kenntnisse in Bildungs- und Anerkennungsfragen. Darüber hinaus eröffnete die Tagung Perspektiven einer künftigen Zusammenarbeit für Bildungsberatung GF-H, Jugendmigrationsdienste, IQ und Kammern.

    Dokumentation der Fachtagung zur Anerkennung ausländischer (Berufs-)Abschlüsse nach Inkrafttreten des BQFG (10238kB)
  • Tagungsdokumentation: Im Ausland erworbene Qualifikationen kompetent anerkennen

    Im Rahmen der Bildungsberatung spielt die Verwertbarkeit ausländischer Qualifikationen für den Arbeitsmarkt und für die weitere Ausbildungsplanung eine wesentliche Rolle. Die Bildungsberatung berät zugewanderte Sekundarschüler, Studierende und Akademiker über Verfahren der Anerkennung und darüber, ob die Anerkennung ihrer Vorbildung möglich und sinnvoll ist. Im Juni 2010 trafen sich in Berlin Fachleute (u.a.) aus KMK, BAMF und BMWi mit Praktikern aus der Bildungsberatung, um ein interessiertes Publikum über Bewertungsverfahren, über Anerkennungspraxis und -bedarf sowie über die Praxis der Bildungs- und Anerkennungsberatung zu informieren.

    Dokumentation_Fachtagung_Kompetent_anerkennen.pdf (1995kB)
  • Tagungsdokumentation Interreligiöse Jugend(sozial)arbeit

    Anfragen an Religionsgemeinschaften und Politik - Perspektiven für Bildung und Sozialarbeit

    Zur Identität gehört zu wissen, wer ich bin und wer ich nicht bin. Religion kann bei der Identitätsfindung Jugendlicher einen positiven Beitrag leisten und zur Dialogfähigkeit beitragen; Religion kann aber auch missbraucht werden und Intoleranz und Gewaltbereitschaft fördern. Religiöse Beheimatung in der religiös pluralen Gesellschaft ist für Jugendliche ein komplizierter Prozess, der sowohl intrareligiöses, als auch interreligiöses Lernen erfordert.

    Die Fachtagung thematisierte die Herausforderung der religiösen Identitätsfindung in der multireligiösen Gesellschaft. Mit Expert/inn/en der Jugend(sozial)arbeit wurden die Möglichkeiten einer interreligiösen Jugendarbeit ausgelotet, die sowohl die eigene Identitätsfindung, als auch den friedlichen Umgang mit Andersdenkenden und die gemeinsam getragene Verantwortung für die Gesellschaft zum Ziel hat.

    Tagungsdokumentation Interreligioese_Jugendsozialarbeit (1419kB)


Ansprechpartnerin

Silke Starke-Uekermann
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Fon: 0211 94485-16

silke.starke-uekermann@jugendsozialarbeit.de