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20.11. 2017

Gegen Menschenfeindlichkeit und Intoleranz - IN VIA verabschiedet Leitlinien

"Gesellschaftliche Umbrüche, z.B. durch Globalisierung, Fluchtbewegungen und Digitalisierung verunsichern viele Menschen und machen sie zugänglich für populistische Kampagnen und vermeintliche Versprechungen. Die in allen europäischen Ländern zu beobachtenden politischen Strömungen zu Nationalismus und Abgrenzung stellen sowohl Deutschland als auch Europa vor neue Herausforderungen. Es geht um den Erhalt unserer offenen Gesellschaft mit den darin geltenden freiheitlichen demokratischen Grundwerten.

IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit tritt ein für Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte. Daher ruft der Verband auf zu einer sachorientierten Debatte auf, die komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge nicht verkürzt darstellt. Vielmehr sollen sich Alle konstruktiv in die Gestaltung unserer Gesellschaft einbringen, Positionen aushandeln und eine gemeinsame Basis für ein Zusammenleben in Vielfalt schaffen.

Der Frauenverband tritt für Demokratie und Menschenrechte ein. Eine offene Gesellschaft ermöglicht Menschen unterschiedliche Lebensweisen und Anschauungen. Sie fördert Meinungsvielfalt im Rahmen der demokratischen Grundordnung. „Ein gegenseitiger respektvoller Umgang mit der jeweils anderen Lebensweise sowie mit religiöser und kultureller Vielfalt ist die Grundlage für ein Zusammenleben in Frieden. Dies ist aktuell eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen“, so Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.

Der Verband verabschiedete selbstverpflichtende Leitlinien, die zum Gelingen einer demokratischen Gesellschaft beitragen, wie z.B. eine an Vielfalt orientierte Sozialarbeit sowie einen demokratischen Führungsstil auf allen verbandlichen Ebenen. Damit legt IN VIA eine Grundlage für eine verbandliche Selbstvergewisserung vor und knüpft an seinem vorhandenen „Selbstverständnis“, den „Leitlinien und Zielen interkultureller Sozialarbeit für IN VIA“ und den „Leitlinien für eine Pädagogik der Inklusion“ an."

Quelle:
IN VIA Deutschland

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