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02.12. 2013

Wissenschaft trifft Praxis: Der Kongress Inklusion - Schule - Gesellschaft

Termin/Ort: 14.-15. Februar 2014 in Potsdam
Veranstalter: Diakonie wissenschaftliches Institut der Universität Heidelberg (DWI)

" „Inklusion“ ist zurzeit in aller Munde und weckt ganz unterschiedliche Assoziationen: Für die einen ist es ein hoffnungsvolles Versprechen auf mehr Teilhabe in Schule und Gesellschaft, für die anderen ist es ein Reizwort, das für zusätzliche Belastungen und mangelnde Rahmenbedingungen oder als Kostenspar-Modell steht.

Dieser Kongress will aktuelle Entwicklungen aufnehmen und sich in ökumenischer Perspektive damit auseinandersetzen, welchen Beitrag Kirche und Diakonie mit ihren Schulen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft leisten können. Der Kongress soll – abseits von ideologischen Streitereien – dazu verhelfen, das Thema „Inklusion“ auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen
Handlungsfeldern schulischer und kirchlich-diakonischer Praxis in den Blick zu nehmen, es persönlich und gemeinschaftlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Diakonie, Caritas und Kirchen bietet sich die große Chance, Inklusion sozialräumlich in den Blick zu nehmen und Initiativen für weiter reichende schulische und gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu starten.

Anmeldung und Organisatorisches
* Anmeldeschluss ist der 31.01.2014

* Ihre Anmeldung senden Sie bitt an
Diakoniewissenschaftliches Institut der Universität Heidelberg (DWI)
Frau Dr. Anika Christina Albert
Karlstraße 16
69117 Heidelberg
Tel. 06221 54 33 29
kongress@dwi.uni-heidelberg.de

* Es wird eine Teilnahmegebühr von 60,- Euro erhoben.

* Veranstaltungsort ist das
Verein Oberlinhaus
Rudolf-Breitscheid-Str. 24
14482 Potsdam

Aus dem Programm
Freitag, 14. Februar 2014
* 11.00-11.30 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Prof. Dr. Johannes Eurich, Direktor des DWI der Universität Heidelberg;
Astrid Faber, Vorstand BeB, Mühlhausen/Berlin;
Wilfried Gaul-Canjé, Vorstand CBP, Neuss/Freiburg;
Pfarrer Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand Oberlinhaus Potsdam


* 11.30-12.15 Uhr Einbeziehungs- und Ausgrenzungserfahrungen
Eröffnungsimpulse aus der Perspektive
- einer ehemaligen Schülerin: Carina Kühne, Seeheim-Jugenheim
- von Eltern: Vertreter/in von Eltern für Integration e.V., Berlin
- eines Schulleiters: Benjamin Skladny, Ev. Schulzentrum Martinschule Greifswald

* 12.15-13.00 Uhr Inklusion als diakonisches ‚Muss‘. Sozialethische Anmerkungen zur Bedeutung des Lernorts Schule
Vortrag
Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Berliner Institut für christliche Ethik und Politik
(ICEP) der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin


* 14.00-15.45 Uhr Praxisbeispiele: Schulen im Aufbruch

* 16.15-17.15 Uhr Rahmenbedingungen gelingender Inklusion in Schulen
- Parallel stattfindende Workshops

* 17.30-18.30 Uhr Rahmenbedingungen gelingender Inklusion in Schulen
- Wiederholung der Workshops

* 18.45-19.15 Uhr Zwischen Theorie und Praxis – Erfahrungen der Umsetzung grundsätzlicher Zieloptionen aus evangelischer und katholischer Perspektive
Ökumenisches Dialoggespräch

Samstag, 15. Februar 2014
* 09.00-09.45 Uhr Inklusive Schulentwicklung im Sozialraum – Chancen und Risiken
Vortrag
Wilfried Steinert, Bildungsexperte, Templin

* 10.00-10.45 Uhr Heterogenität leben. Diversity Management – Was können Schulen von der Wirtschaft lernen?
Vortrag
Prof. Dr. Ulrich Weinberg, Hasso-Plattner-Institut, Potsdam

* 10.45-12.00 Uhr Unterwegs zu einer vielfältigen Gesellschaft – Inklusion weitergedacht
Worldcafé mit allen Kongressteilnehmenden

* 12.00-13.00 Uhr Inkludierende Gesellschaft Statements
Hubert Hüppe, MdB, Beauftrager der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Berlin;
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V., München

Abschlussdiskussion im Plenum "

Quelle:
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
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